nach langer zeit fast ohne internet jetzt wieder mal ein schoener bericht aus einem noch schoenenern Land!
vor fast drei wochen hat mein Investigation and Field Working Training (hoert sich toll a find ich) angefangen und ich wurde erstmal ins vollstaendig kalte wasser geworfen und das Wortwoertlich denn ich hatte keine ahnung, dass ich eine fkuss zu durchqueren haette, um zum camp zu kommen, naja, nach 30 metern mehr schwimmen als waten und 400 metern laufen war ich dann da und mein erster eindruck war: jap, so hab ich mir so ein camp immer vorgestellt, ein Traum in Holz, wo alles an einem fleck ist, kurze laufwege, alles zweckmaessig aber gemuetlich mit palmen, Volleyballfeld und wasser aus der pumpe, tagsueber ein paradies, nacht die haerteste Arbeit, die ich je gemacht hab ( auch wenn ich das letztes mal schon geschrieben habe aber hier war es nochmal ne schippe mehr) nachts teilweise 7-8 stunden Patrouille und nur 3 stunden schlaf bis zum fruehstueck, nach 2 wochen ist man da sowas von am ende aber auch froh, dass man es geschafft hat.
Zum Glueck waren viele andere volunteers da, so hat man mmerhin zusammen gelitten und meistens darueber gelacht und wenn es mal jemandem nicht so gut ging (oder dem fuss, was ob der Massen an Steinen am strand oefter vorkam) wurde er oder sie sofort von den anderen in Schutz genommen, echt richtig nette leute allesamt da und immer wieder schoen, neue freunde zu finden!!
Am ersten Sonntag (Sonntag war tagsueber immer komplett frei) haben wir dann eine Schnorcheltour gemacht (zumindest nannte sie sich so) es war ein ziemlicher reinfall, der Tourguide hat uns mehr oder weniger nur hingefahren und uns Masken und Schnorchel (nein, keine flossen) hinterhergeworfen und sichwieder ausm staub gemacht, kein sterbenswoertchen, wo man schnorchels soll oder und das waere wichtig gewesen, wo auf keinen fall,weil es da vor felsen nur so gewimmelt hat, naja, man bezahlt halt Lehrgeld (in diesem Falle 15$) und macht es das naechste mal besser.
In der naechsten nacht gabs dann auch nen schoenen moment, als naemlich eine schildkroete gerade friedlich am Loch buddeln war (was die meisten schildkroeten mit hingabe und seelenruhe zelebrieren) kam eine verdammt grosse welle, die uns aber vor allem die schildkroete extrem ueberrascht hat, sie war danach naemlich weg und wir ham am boden gelegen vor lachen bis die naechste welle kamm und wir genauso nass waren, wie die Schildkroete.
Naja, war ne schoene und harte zeit auf die ich auch immer mit einen gehoerigen portion Stolz zurueckblicken werde!
Jetzt bin ich im moment wieder in montezuma, wo alles seinen gewohnten gang geht, weniger Kroeten, mehr Arbeit am Tag usw... Nur, dass der gesamte Suedzipfel der Halbinsen von Nicoya die letzten 4 tage keinen Strom hatte, schon seltsam sowas ^^
Ich werde mich mal wieder aufmachen, ab naechsten Dienstag hab ich 10 Tage urlaub, dann kann ich auch mal von meiner Freizeit erzaehlen, die ich bisher (ausser zwischendurch mal 2-3 stunden am strand) noch nicht hatte
Liebe Gruesse
Pura Vida
Lukas